THERMOGRAMME

Mit Hilfe der Thermografie können minimale Temperaturunterschiede an Oberflächen verschiedenster Materialien gemessen und vor allem, sichtbar gemacht werden. Damit sind Wärmebrücken leicht zu lokalisieren und deren Ursachen aufzudecken.

Durch die hohe Temperaturauflösung (± 0,03 K) sind anhand der Oberflächentemperatur auch innere Strukturen, wie Mauerwerksfugen unter Putz oder Träger erkennbar.

 

Die Innenthermografie, gibt bei entsprechenden Temperaturdifferenzen, zwischen Außen und Innen, Aufschluss über Wandbereiche, die meist infolge von geometrischen und konstruktiven Wärmebrücken bei bestimmten Klimaten zur Kondenswasser- und damit Schimmelbildung neigen.

In Verbindung mit der Blower-Dorr-Methode ist die Thermografie sogar in der Lage, Leckagen in der Bauwerkshülle aufzuzeigen. Z. B. unerwünschte Außenlufteindringung in Ständerwände einschließlich des Nachweises von Leckagen über das Leerrohrsystem bei elektrischen Leitungen.


Undichtheiten an den Dampfbremsen, sowie mangelhaft ausgeführte Dämmung, werden sogar hinter abgehängten Decken oder bei fertig ausgebauten Dachräumen beim Einsatz von Blower-Door sichtbar.